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Rosen – für die ganz großen Emotionen

Anzeige – Man kann sagen was man will über den Intellekt des Menschen. In manchen Angelegenheiten wird er einfach ausgeknipst und unsere Instinkte übernehmen das Ruder. Das merkt man zu Beispiel daran, dass fast jeder Musik mag. Manche sogar so sehr, dass sie weinen oder lachen, oder tanzen wie verrückt. Wie kann das sein? Keine Ahnung, aber es ist ein Teil unserer Gene und Musik kann in uns intensive Emotionen wecken.

 

Frauen lieben Blumen – vor allem Rosen

So ähnlich scheint es mit den Frauen zu sein in Zusammenhang mit Blumen. Sie lieben sie einfach, egal wie alt sie sind und aus welchen sozialen Schichten sie kommen. Insbesondere Rosen sind, nach wie vor, die beliebtesten Blumen überhaupt. Sie stehen für Liebe und Leidenschaft und sind der absolute Inbegriff für Eleganz.

Rose im Glas
Rose im Glas

Neben der intensiven, emotionalen Wirkung, sind sie auch ein Mittel, mit dem man ein Zeichen setzen kann. Es gibt da bei der Anbahnung einer Beziehung verschiedene Phasen. Eine davon ist die, in der Frauen nicht sicher sind, ob der Mann nur seine Spielchen mit ihnen treibt. In so einer Situation ist das gelegentliche Verschenken von Rosen eine sehr gute Idee. Sie sprechen eine deutliche Sprache.

Diese „Aussage“ wird noch deutlicher, wenn man(n) eine „ewige Rose in Glas“ verschenkt. Diese schöne Blume hält bis zu 5 Jahren und ist eine sehr originelle Geschenkidee für Frauen. Sie sendet das Signal:

  • „Du bedeutest mir viel.“
  • „Ich möchte, dass du diesen Tag noch sehr lange in Erinnerung behältst.“
  • „Ich möchte, dass das mit uns etwas langfristiges wird.“

Hierfür gibt es die Rosen im Glas von Notta&Belle. Es handelt sich dabei um echte Rosen von höchster Qualität. Sie werden eigens auf besonderen Plantagen in Ecuador gezüchtet. Mit Hilfe eines speziellen Stabilisierungsverfahrens werden die Blumen haltbar gemacht. Sie können über 5 Jahre aufbewahrt werden und sehen in dieser Zeit immer frisch aus.

Es gibt sie in wunderschönen, geschmackvollen Farben wie zum Beispiel: rot, gelb, weiß, schwarz, grell-rosa und viele andere mehr. Wichtig ist nur, dass Sie die Rose über die Jahre nicht gießen und nicht der direkten Sonneneinstrahlung aussetzen. Dann lebt sie lange und behält ihr schönes Aussehen über die gesamte Zeit.

Mit diesem edlen Geschenk beweist man Geschmack und Stil und liegt immer goldrichtig, wenn man jemand besonderem eine Freude machen will. Und wenn die beschenkte Person nicht in der Nähe wohnt, dann kann man auch den weltweiten Lieferdienst in Anspruch nehmen. Innerhalb von 2-3 Tagen können so zum Beispiel die Länder Europas erreicht werden. Das Paket wird sicher verpackt, so dass man sicher sein kann, dass die Blume in gutem Zustand das Ziel erreicht.

Ein wirklich einzigartiges und überraschendes Geschenk, mit dem man sich auf jeden Fall von der Masse abhebt.

Warum lange Haare so attraktiv sind

Anzeige – Schöne, lange Haare zu haben ist ein echtes Privileg für Frauen. Viele Männer nennen sie als den Attraktivitätsfaktor Nr. 1. Und die Ladies fühlen sich selbstbewusster und schöner, wenn ihnen alle mit großen Augen hinterherschauen. Aber auch bei Männern gibt es viele, die sich eine lange Mähne halten und damit äußerst gut aussehen. Woran liegt das?

Da hat Mutter Natur uns wohl mal wieder die Arbeit abgenommen, um lange darüber nachdenken zu müssen, was gut für uns ist und was nicht. Sie hat uns eine einfache Entscheidungshilfe in die Wiege gelegt. Schöne Haare zu haben ist ein Zeichen für Gesundheit und eine gute Ernährung. Dementsprechend hoch ist die instinktive Anziehungskraft auf das jeweils andere Geschlecht. Auch bei Männern ist dieses Signal sehr wirksam, wenn das Haupthaar gut gepflegt ist. Für Frauen ist das ein Zeichen, dass sich der Mann so gut durchsetzt, dass er sich gesund ernähren kann. Dementsprechend scheint er auch dafür geeignet zu sein die Familie zu versorgen. Allerdings muss man hier das Gesamtbild im Auge behalten. Ohne eine entsprechende Fülle an Muskelmasse dazu, verliert das lange Haar bei Männern seine anziehende Wirkung. Der langhaarige Spargeltarzan mit käseweißer Haut wird eher sogar absolut unappetitlich empfunden. Vor allem Heute, wo Nahrung nicht mehr als Statussymbol gilt.

Leider gibt es bei langen Haaren ein Problem, mit dem die Besitzer gelegentlich zu kämpfen haben: Spliss. Bei den Betroffenen spalten sich die Haarspitzen auf. Die Ursachen sind meist Reibung, zu heißes Föhnen oder die Verwendung von Chemikalien bei der Haarpflege. Wenn man nichts dagegen unternimmt, dann kann sich dieser Riss bis hoch zu den Haarwurzeln hochziehen. Mit ein paar Vorsichtmaßnahmen oder einem guten Splisstrimmer lässt sich dieser Fall aber recht gut vermeiden.

 

Lange Körperbehaarung als absolutes No-Go

Was auf dem Kopf für Entzücken und Wohlgefallen sorgt, das sorgt für Ekel und Abscheu auf dem Rest des Körpers. Lange Körperbehaarung gilt heutzutage als absolutes No-Go. Woran kann das wiederum liegen?

Ein möglicher Grund wird wohl sein, dass lange Haare ein günstiger Nährboden für Läuse, Flöhe und Parasiten jeglicher Art sind. Nicht umsonst sieht man die Affen in  den Naturfilmen viel Zeit damit verbringen, dass sie sich gegenseitig entlausen.

Um die Enthaarung von Körpern hat sich daher mittlerweile eine komplexe Industrie ausgebildet, in der weltweit Milliarden von Euros umgesetzt werden. Eine lustige Anekdote dazu habe ich neulich gesehen. Die Fernsehserie „Sex And The City“ lief von 1998 bis 2004 im Fernsehen und sie hat wesentlich dazu beigetragen, dass sich die Intimrasur weltweit durchsetzt. Dies hat so weitreichende Konsequenzen gehabt, dass die Filzläuse in Australien als ausgestorben gelten. Dort hat seit 2008 kein Hautarzt mehr Patienten wegen der kleinen Schädlinge behandeln müssen.

Da soll Mal einer behaupten, dass das Fernsehen die Welt nicht zu einem besseren Ort macht 😉

Wut und Aggressionen abbauen

Anzeige – Wut und Aggressionen, diese lästigen Überbleibsel aus der Zeit, wo es noch keinen allzu großen Unterschied zwischen Mensch und Tier gab. Im Laufe des Lebens haben sicher die meisten schon Situationen erlebt, wo die Emotionen mit uns durchgegangen sind und wir unserem Ärger freien Lauf gelassen haben – wohl wissend, dass das negative Konsequenzen für uns haben wird.

  • Woher kommt die überwältigende Kraft dieser Emotion?
  • Wie erkennen wir sie bei anderen?
  • Was können wir tun, um sie im Griff zu haben?

 

Warum Wut und Aggression so mächtig ist

Wenn Menschen in eine stressige Situation geraten, dann hat uns Mutter Natur drei Verhaltensweisen in die Gene gelegt, mit denen wir reagieren, um unser Überleben zu sichern:

  1. Erstarren
  2. Flucht
  3. Angriff

Wenn wir also in eine Situation geraten, die wir nicht „kontrollieren“ und wir uns ihr nicht entziehen können, dann wird Aggression ausgelöst. Sobald das passiert ist, geht es nur noch ums Überleben und jegliche Logik und Ratio wird abgeschaltet. Sie könnte uns zögern oder Mitleid fühlen lassen. Das wäre im Kampf unser Tod.

Kontrollieren heißt in diesem Fall so viel wie, dass wir sie durch unsere Sozialkompetenz lösen können. Mein kleiner Sohn zum Beispiel schrie früher plötzlich los, wenn ich ihm die falsche Wurst aufs Brot legte und schlug um sich. So machen das Kinder oft, denn sie können ihre Emotionen noch nicht so gut regulieren und sie müssen erst lernen, dass man diese Situation auch besser lösen kann. Indem man sag: „Ich möchte bitte etwas anderes zu essen.“

Wut und Aggression sind daher häufig ein Zeichen dafür, dass Menschen nicht gelernt haben ihre Emotionen angemessen im Griff zu haben, obwohl sie es rein körperlich könnten. Es ist also Erziehungssache. Oder es ist ein Zeichen für mangelnde Sozialkompetenz, weil der Betroffene nicht in der Lage ist ein Problem anders zu lösen. Dann gibt es aber noch Menschen mit einer Aggressions-Störung, bei denen im Gehirn eine Fehlfunktion auftritt, die es ihnen nahezu unmöglich macht Wut zu unterdrücken.

 

Wut bei anderen erkennen

Wut ist eine der sieben Grundemotionen, die Paul Ekman als universell im mimischen Ausdruck identifiziert hat. Hier zu sehen in den Bildern:

7 Grundemotionnen - Wut
7 Grundemotionen – Wut

Charakteristisch sind das Zusammenziehen der Augenbrauen zur Mitte hin. Die Haut über der Nase runzelt sich meist vertikal.

Die Lippen werden zusammengepresst, bzw. formen sich zu einer Raute, wobei die Zähne gefletscht werden.

 

Wut und Aggressionen abbauen

Wer Wut und Aggressionen abbauen lernen möchte, der sollte dies in zwei Schritten tun:

  1. Beruhigung

Im Laufe der Jahre sollten wir gemerkt haben, dass es bestimmte Faktoren gibt, die bei uns Wut und Aggression auslösen. Diese gilt es zu identifizieren und zu vermeiden. Ich habe es im Berufsleben anfangs schwer ertragen, wenn ich einer Machtsituation ausgeliefert war, ohne etwas dagegen tun zu können. Anstatt also verzweifelt zu versuchen die Kontrolle zu erlangen, habe ich gelernt lieber abzuwarten, damit ich mich nicht hineinsteigere und wütend werde:

Wenn der Chef sagt „so“, dann ist es eben so, und wenn die Entscheidung noch so blöd ist. Ich warte dann lieber auf eine bessere Gelegenheit, um meine Vorstellungen durchzusetzen oder muss eben damit leben, dass nicht alles nach meiner Nase läuft.

Der Ärger der dann noch bleibt, den kann man mit Hilfe von Entspannungstechniken wie Meditation, Yoga, autogenes Training, Atemtechnik usw. auflösen.

 

2. Perspektive ändern

Auf der anderen Seite habe ich auch für den Job gelernt, dass das, was ich für eine krasse Fehlentscheidung hielt, im Nachhinein goldrichtig war. Das ist die zweite Stufe. Loskommen von der Sicht, dass wir die „guten“ und die „klügsten“ sind.

Auch wichtig ist von dem Versuch abzulassen, dass wir die Welt, in der wir leben, vollständig kontrollieren können. Das wird nie passieren.

Jede Situation hat mindestens so viele Perspektiven, wie es Betrachter gibt. Vielleicht war das, was uns wütend gemacht hat, gar nicht so schlecht?

Wenn wir lernen mit all dem umzugehen, dann wird das Gefühl der Aggression gar nicht erst entstehen. Denn oft liegt die Ursache für negative Gefühle in unserem eigenen Ego. Anstatt daran zu verzweifeln, dass wir die Welt an uns anpassen wollen, sollten wir uns lieber manchmal den Realitäten anpassen.

 

 

Kundenbindung vs. Neukundengewinnung

Anzeige – Den meisten Kleinunternehmern ist nicht klar, dass es viel wichtiger wäre sich auf Umsätze aus Bestandskunden zu fokussieren, anstatt seine Ressourcen für die Neukundenaquise zu verschleudern. Daher rennen sie oft irgendwo gegen Mauern, anstatt im Garten direkt vor dem Haus die vorhandenen Früchte zu ernten.

Immer, wenn ich die Werbung von 1&1 sehe, dann muss ich kotzen. Kaufen Sie jetzt, dann erhalten Sie für ein Jahr den Tarif für nur 20% des Originalpreises usw. Das sage ich, weil ich mein DSL bei denen habe – seit ungefähr 13 Jahren. Und nichts erbost mich mehr, als dass ich permanent den vollen Preis zahlen muss, während die „Neuen“ alles viel billiger bekommen. Und noch ein neues Modem mit dazu usw. Meine Bindung zu 1&1 liegt dadurch genau bei: NULL KOMMA NULL.

Das ist für mich ein klassischer Fall von Ressourcenvergeudung. Mit diesen Deals verärget man nur die Bestandskunden und verbrennt sein Geld für Leute, die einem noch gar nichts gebracht haben.

Wir kündigen übrigens regelmäßig unseren 1&1-Vertrag und erhalten dadurch meist dennoch die günstigeren Konditionen 😉

Daher lautet die Devise: Hole erstmal alles aus den Bestsandskunden heraus, bevor du dich auf das Schlachtfeld begibst um die teuren Neukunden.

 

Kundenloyalität aufbauen und ehalten

Um loyale Stammkunden aufzubauen erfordert es zwei Schritte:

  1. Der Kunde muss eine positive Einstellung zur Marke entwickeln
  2. Der Kunde muss zum Anbieter eine Art emotionale Bindung entwickeln

Um eine positive Einstellung zur Marke zu erreichen, kann man verschiedene Wege gehen. Eine sehr erfolgreiche Strategie, um sich aus der Masse hervorzuheben sind originelle Werbegeschenke. Zum Beispiel habe ich mal einen sehr schönen Korkenzieher von einer Firma erhalten, den nutze ich seit über 10 Jahren, weil es etwas langelebiges ist. Immer wenn ich ihn in der Hand habe, dann verbindet sich das für mich: Firma und das gute Gefühl gleich einen kippen zu können ;-). Dadurch bin ich noch kein Fan, aber so grundsätzlich positiv gestimmt gegenüber dieser Firma.

Was für die emotionale Bindung sehr erfolgreich ist, ist wenn es einem gelingt eine Community zu erschaffen und den Kunden das Gefühl zu geben sie wären Teil einer Gruppe -also Dazugehörigkeit zu erschaffen. Bei der Rügenwalder Mühle hat man dies zum Beispiel erfolgreich betrieben. In den Werbespots waren immer wieder die Gesichter der Mitarbeiter zu sehen, so dass der Kunde sie nicht nur als eine anonyme Wurstfabrik wahrnimmt. Zudem haben sie erfolgreich eine Facebook-Community aufgebaut, in der sich die Kunden austauschen können und so als „Teil der Familie“ sehen.

Ist dann eine Emotionale Bindung erstmal da, dann sind die Kunden meist auch bereit mehr von einem Anbieter zu kaufen und einen höheren Preis für deren Produkt zu akzeptieren. Mehr und teuerer verkaufen – eine gute Kombination.

 

Fazit

Um Bestandskunden aufzubauen, sollte man versuchen eine emotionale Bindg zum Kunden zu etablieren bzw. eine positive Einstellung fördern.

Mit Bestandskunden Umsatz zu machen ist deutlich einfacher und deutlich billiger, als um Neukunden zu kämpfen. Sie haben bereits eine positive Bindung zum Unternehmen und erforern deutlich weniger Maßnahmen, um Folgekäufe zu tätigen.

 

Brauchen Kinder Grenzen oder Freiheit?

Anzeige: Ihr kennt sicher auch diesen Spruch: „Kinder brauchen Wurzeln und Flügel“. Ich finde, er verdeutlicht sehr gut, worum es bei der Erziehung geht. Eltern sollen ihren Kindern das Gefühl geben, dass sie ein Zuhause haben und einen Platz, wo sie hingehören. Wo sie hingehen können, wenn sie jemanden brauchen. Außerdem geht es darum ihnen ein Fundament zu verleihen, auf das sie sich stützen können, um die Herausforderungen des Lebens zu meistern. Dazu gehören zum einen eine gute Erziehung, um nicht ständig in Konflikten mit den Mitmenschen zu geraten. Zum anderen ist es wichtig ihnen ausreichend Sozialkompetenzen zu vermitteln, damit sie sich in der Schule und später in der Arbeit angemessen verhalten.

 

Brauchen Kinder Grenzen oder alle Freiheiten?

Diese Diskussion ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit auch. Ich erinnere mich noch an die Schulzeit, da hat uns die Lehrerin einen Text vorgelesen, wo der Autor darüber herzieht, dass die Jugend von „heute“ undiszipliniert und frech ist. Das übliche Gerede eben, wenn alte Säcke über die Jugend urteilen. Es stellte sich heraus, dass ein griechischer Philosoph der Verfasser war, der Text war also über 2.300 Jahre alt.

Heute ist diese Frage eigentlich schon durchleuchtet von oben bis unten. Es gab schon in den 30-er Jahren  handfeste Versuche zu unterschiedlichen Erziehungsstilen von Kurt Lewin. Dabei wurde untersucht, welche Auswirkungen der autoritäre, der demokratische und der laissez-faire Lebensstil hatte. Alle Methoden haben bestimmte „Vorteile“ und „Nachteile“. Ich setzt es bewusst in Klammern, denn ob es als Vorteil oder als Nachteil zu sehen ist, wenn ein Kind gehorcht wie ein braver Hund, das ist immer Ansichtssache und unterliegt der Philosophie des Beurteilers. Ein Chinesischer Lehrer würde vermutlich durchdrehen, wenn er mit Deutschen Jugendlichen arbeiten müsste, während der Deutsche Lehrer das Schulsystem in China wohl eher als zu repressiv empfinden würde.

Unterm Strich kann man eines sagen:

Kinder brauchen Grenzen – und Führung!

Autokratisch erzogene Kinder neigen dazu sich und ihre eigenen Wünsche nicht zu entfalten und sich selber wert zu schätzen. Sie entwickeln häufig ein aggressives Verhalten, das sich gegen unbeteiligte richtet. Diese Menschen geben ihren Hass auf die Eltern an andere weiter.

Die Laissez-Faire Erziehung hatte zur Folge, dass Kinder planlos und ziellos vor sich hin vegetierten. Um ihre Kreativität zu entfalten hätten sie jemanden gebraucht, der sie vor Herausforderungen stellt und ihnen etwas beibringt. Stattdessen entwickelten sie vor lauter Freiheiten eine gewisse Gereiztheit, bis irgendwann Kinder mit starker Führungspersönlichkeit anfingen die „Macht“ in der Gruppe zu übernehmen.

Daher gilt: Kinder brauchen Führung und Anleitung mit Hilfe von Spielen und Experimenten. Wenn sie sich unsozial verhalten haben, dann muss ihnen jemand erklären, was sie falsch gemacht haben und ihnen Lösungen  für ein alternatives Benehmen aufzeigen. Mit Hilfe von Übungen, lernen sie spielerisch ihre Sprach zu entwickeln und ihr Gedächtnis zu trainieren. Würden wir uns darauf verlassen, dass Kinder alle ihre Fähigkeiten von alleine entwickeln, dann ist das ein Irrtum. Wahrscheinlich wären sie dumm, hätten Defizite in den Sozialkompetenzen und es würde das Recht des Stärkeren gelten.

Die Regeln dienen in einem solchen Fall nicht als Mittel der Unterdrückung, sondern dienen dazu den Kleinen die Möglichkeit zu geben sich zu frei denkenden, selbstbewussten, glücklichen Menschen zu entwickeln.

Ich versuche zum Beispiel meinen Sohn alles machen zu lassen, bei dem ich sicher bin, dass es ihn nicht umbringen wird. Er soll alles ausprobieren was geht, denn es ist wichtig zu lernen, dass das eigenen Verhalten immer Konsequenzen hat. Ich sage nur Nein, wenn ich denke, dass er in Gefahr kommen würde. Ich hoffe – wenn er Erwachsen ist, dann sieht er es genauso, dass es zu seinem Besten war 😉

Emotionen deuten bei Textnachrichten

Emotionen lesen in Textnachrichten – Einen interessanten Artikel zum Entschlüsseln von Gefühlen in Textnachrichten hat das PT Magazin veröffentlicht. Besonders interessant ist, wie unterschiedlich Menschen ein und den selben Text deuten können und vor allem, warum das so ist.

Emotionen lesen bei Textnachrichten

 1. Grundsätzlich positiv denken

Die erste Empfehlung ist grundsätzlich Nachrichten positiv zu interpretieren, bzw. nicht negativ zu deuten. Da wir keine Gesichtsausdrücke zum Inhalt verbinden können, ist dieses Vorgehen sinnvoll. Ich bin selber auch schon oft in die Falle getappt und habe bei ganz einfachen Sätzen das spöttische Gesicht des Senders vor mir gesehen, wie er sich über mich lustig macht. Gut, dass ich diese Gedanken immer gleich beiseite geschoben habe, sonst wären manche Gespräche am Ende wohl nicht so erfreulich verlaufen.

 

2.  Emotionale Prägung und Grundtendenz

Auch der zweite Punkt leuchtet ein. Jeder Mensch interpretiert eine Botschaft aufgrund seiner Erfahrungen. Meist hat dadurch jeder eine emotionale Grundtendenz. Psychologen erkennen sie zum Beispiel durch einen Test, wo ein Proband Bilder sieht mit Menschen in einer Situation, dazu gibt es leere Sprechblasen. Jeder füllt diese anders aus. Wer Depessionen hat, der interpretiert die Situation auf dem Foto eher negativ, während optimistische Menschen ganz andere Gefühle entwickeln.

Jedes Wort löst Bilder in uns aus und jedes Bild löst unterschiedliche Gefühle aus. Menschen mit geringem Selbstwertgefühl, die sich im normalen Leben leicht angegriffen fühlen, werden auch in neutralen Texbotschaften versteckte Spitzen entdecken.

Solche Interpretationen sollte man einfach ausblenden, sonst kann es sein, dass man von Anfang an in die völlig falsche Richtung abbiegt mit der Auslegung.

 

3.  Widersprüchliche Gefühlsbeschreibungen

Die im Text beschriebene Methode ist etwas fragwürdig, dennoch kann man sie im Hinterkopf behalten, wenn man die Gefühle des Senders richtig erkennen möchte.

Folgende Sätze sind nicht schwer zu deuten, denn hier werden die Emotionen klar ausgedrückt:

  • „Ich hasse meinen Mann.“
  • „Ich liebe Marmelade auf meinem Brötchen.“

Hier wird es aber schon schwieriger, denn es werden wiedersprüchliche Gefühle ausgedrückt:

„Mein schöner Oldtimer kostet mich horrende Geldbeträge.“

„Mein heiß geliebter Oldtimer ist leider ein teures Hobby.“

Beide Sätze beschreiben die gleiche Situation, aber wie fühlt sich der Sender im Moment?

In so einem Fall heißt es, sollte man die Ausdrücke einzeln prüfen und schauen welches überwiegt:

 

Beispiel 1:

„schön / Oldtimer / horrende / Geldbeträge“ – In diesem Fall ist „horrend“ ein intensiver Ausdruck, während „schön“ zwar positiv besetzt ist, aber nicht sonderlich ausdrucksstark.

In diesem Fall würde ich es so deuten: Der Sender ärgert sich gerade mehr über das Geld, als er sich am Auto erfreut.

 

Beispiel 2:

„heiß geliebt / Oldtimer / leider / teuer / Hobby“ – Hier dominieren die positiven Ausdrücke. Daher würde ich jetzt davon ausgehen, dass der Autor zwar weiß, dass sein Hobby viel Geld kostet, aber die Freude am Auto ist viel größer.

Natürlich setzt diese Analyse auch voraus, dass der Absender verbal versiert genug ist, um solche Nuancen auszudrücken.

 

4.  Subjektive Wahrnehmung eliminieren

Ich interessiere mich nicht sonderlich für Fußball, aber ich habe Freunde, die leben für den Sport und lieben „ihren“ Verein. Wenn einer von ihnen schreiben würde:

„Der HSV hat verloren“ oder „Der 1. FC Nürnberg hat verloren“, dann löst das bei mir Desinteresse aus. Aber davon auszugehen, dass sie sich so fühlen wie ich, das wäre falsch. Natürlich muss ich mich in ihre Perspektive versetzen.

Es gibt aber auch weniger auffällige Situationen, wo die subjektive Wahrnehmung nicht so direkt hervorsticht. Ich erinnere mich daran, dass ein Facebookpost die Gehälter der ungarischen Nationalmannschaft (ja, ich stamme aus Ungarn) enthielt. Die Ungarn, die im Durchschnitt zwischen 500-1.000 Euro im Monat verdienen, die haben sich aufgeregt, dass diese Faulpelze „so reich“ sind und nichts dafür tun. Das waren teilweise Beträge von 300.000 Euro. Wer das hier liest, der würde über diese Zahlen nur schmunzeln und hätte wahrscheinlich eher Mitleid mit den Profis.

Daher vorsicht: gleiche Botschaft – völlig unterschiedliche Wahrnehmung

 

5. Emotionen treten im Bündel auf

Menschen sagen zwar oft, dass sie ein bestimmtes Gefühl durchleben, allerdings beschreibt es oft nur einen Bruchteil von dem, was tatsächlich in ihnen vorgeht. Dies kann bewusst und unbewusst passieren.

Wenn jemand sagt: „Ich bin traurig, denn ich habe gerade meinen Job verloren.“ – dann werden dort mit hoher Wahrscheinlichkeit auch auch Angst und / oder Wut mit im Spiel sein.

 

6. Fragen – Fragen – Fragen

Die sicherste und sinnvollste Methode ist es weitere, konkrete Fragen zu stellen und die Emotionen ggf. genauer zu ergründen. Wenn jemand sagt, dass sein heißgeliebter Oldtimer ein teures Hobby ist, dann könnte das auch ein Ausdruck dafür sein, dass seine Frau sich kürzlich hat scheiden lassen, weil die Person mehr Zeit dem Fahrzeug widmet als der Familie.