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Wie Kleidung die Gefühle beeinflusst

Gute Kleidung beeinflusst unsere Gefühle und die der anderen deutlich mehr als wir denken. Von vielen Frauen habe ich schon gehört, welchen positiven Einfluss ihre Kleidung auf ihr Wohlbefinden hat. Eine Kollegin sagte mir, dass man sich als Frau in Stöckelschuhen mit hohem Absatz deutlich selbstbewusster fühlt als in flachen. Mir war das vorher nicht ganz so deutlich bewusst, da mir diese Perspektive nicht so bekannt ist. Aber eins ist mir aufgefallen, nachdem ich vom Studium in den Beruf übergegangen bin. „Wie Kleidung die Gefühle beeinflusst“ weiterlesen

Glücklich sein mit der eigenen Arbeit

Viele Menschen rackern sich in ihren Jobs ab und sind dabei fast über ihr gesamtes Arbeitsleben unglücklich. Sie unterdrücken ihre Gefühle immer dann, wenn sie ja sagen, aber eigentlich mal wieder Nein sagen sollten. Sie gehen Tätigkeiten nach, die sie hassen oder sie zumindest langweilen. Irgendwann ist es klar, da muss es einfach knallen. Depression und Burnout sind die Folge. Wie lässt sich das verhindern?

 

Tätigkeiten finden, die Spaß machen

Ich habe schon oft gehört, dass Angestellte aus hohen Positionen irgendwann den Stress nicht mehr ertragen und dann orientieren sie sich beruflich um. Meist sehnt es sie danach, mit ihrer Arbeit etwas Produktives zu machen. Etwas, wo man am Ende des Tages sagen kann: „Da habe ich etwas materielles erschaffen.“In den Medien kursierte mal eine Story, dass ein Manager kurz davor stand zusammenzubrechen. Sein Psychologe fragte ihn, was ihn denn wirklich glücklich mache? Da erinnerte er sich an seine Kindheit und wurde sich bewusst, dass er immer dann am meisten Spaß an der Arbeit hatte, wenn es darum ging Wände zu streichen. Das hatte er oft getan, als er im Studium bei seinem Onkel im Betrieb ausgeholfen hatte, um sich etwas dazuzuverdienen.

Also kaufte er sich ein Farbsprühgerät und betätigte sich quasi von einem Tag auf den anderen als Maler bzw. Lackierer. Er suchte sich einen Job, wo er quasi von morgens bis abends einfach nur Malern konnte. Keine harten Entscheidungen treffen, keine Probleme mit Mobbing und Konkurrenzkampf. Nichts dergleichen. Einfach nur eine Wand nach der anderen streichen – das war das Ziel. Er sagte immer, die Arbeit habe etwas meditatives und sie tat ihm gug. Sein Gemüt wurde mit der Zeit immer ruhiger.

Zu Hause war er vorher immer wieder aggressiv und leicht reizbar. Doch mit der Zeit veränderte sich alles. Der Geduldsfaden wurde immer länger und die Streitereien wurden immer weniger. Der Teufelskreis wurde damit behoben. Weniger Stress führte auch zu weniger Streit. Vorher hatte er immer das Gefühl, dass er von allen Seiten nur angefeindet wird. Von der Arbeit und der Familie. Jetzt war ihm klar, dass das eine die Ursache und Wirkung für das jeweils andere zugleich waren. Man muss also nicht immer ins Kloster gehen und seine Persönlichkeit komplett ändern, um einen erfolgreichen Cut zu machen. Indem er das Schlechte aus seinem Leben entfernte, ist einfach das Gute übrig geblieben und auf diese Art wurde er deutlich glücklicher.

Bedauerlicherweise funktioniert diese Verwandlung leider nur, wenn man von „oben“ in der Gesellschaft nach „unten“ wechselt. Der Malermeister kann nicht von einem Tag auf den anderen aufhören und dann als Manager arbeiten. Daher gehört zu diesen alles-glitzert-gold-heile-welt-Geschichten immer eine Portion Skepsis. Dennoch lässt sich festhalten: versuche im Leben Tätigkeiten zu vermeiden, die dich unglücklich machen. Dann bist du schon viel weiter als die meisten anderen.

Wie Emotionen die Kaufentscheidungen beeinflussen

Wir alle halten uns für rationale Wesen, die Entscheidungen logisch treffen und immer mit klarem Kopf an Sachen herangehen. Doch weit gefehlt. Geht es zum Beispiel nach der Psychoanalyse von Sigmund Freud, dann sieht es so aus, als ob unsere Emotionen schon längst eine Entscheidung getroffen haben und unsere Ratio konstruiert dann im Nachhinein noch einen logischen Grund dazu, damit wir unsere hohe Meinung von uns selbst nicht ins Wanken bringen. Sind wir daher Sklaven unserer Emotionen? Mitnichten! Ich zeige, wie das Gehirn funktioniert und wie man bessere Kaufentscheidungen trifft.

 

Wie Emotionen uns beim Kauf manipulieren

Die Erfahrung zeigt, dass wir immer nur da rational handeln können, wo wir über ausreichend Kenntnisse verfügen. Wenn ich zum Beispiel eine Geldanlage beurteilen soll, dann kann ich das als Finanzexperte problemlos machen. Dort rechne ich einfach durch und suche das Beste aus. Andere Leute können das nicht. Daher hören sie auf ihr Bauchgefühl und werden häufig gnadenlos abgezockt.

In Finanzen kenne ich mich also aus. Daher passiert mir das dort nicht. Aber nehmen wir man an, es geht um etwas, dass ich neulich brauchte: einen Flachsauger für meinen Gartenteich. Ich habe keine Ahnung, welches Produkt und welcher Anbieter gut sind. Denn in dem Bereich kenne ich mich nicht mal minimal aus. Und dann ging es auch bei mir los. Der Verstand versucht nach irgendeinem Strohhalm zu greifen, der sich bietet. Und dann lässt das Gehirn die Emotionen rattern über all die Impressionen, die es über das Thema bisher gesammelt hat:

    • Ist der Verkäufer vertrauenswürdig und sympathisch?
    • Kenne ich die eine Marke mehr als die andere?
    • Hat eine Marke ein besseres Image als die andere?
    • Welches Produkt sieht besser aus?
    • Welches Produkt ist billiger?
    • Bedeutet teurer auch besser?

Lauter solche Dinge spielen sich dann im Gehirn ab und am Ende kommt eine Entscheidung zustande. Vermutlich würde die gleiche Situation an einem anderen Tag, zu einem anderen Ergebnis führen. Schon daran zeigt sich, wie unlogisch wir Menschen häufig handeln.

Genau diese unbewusst ablaufenden Prozesse versuchen die Hersteller gezielt zu bearbeiten und zu manipulieren. Das gelingt häfig auch, so dass sich bestimmte Trends in der Denke der Menschen abzeichnen und auch mal ändern. Früher hörte ich Leute häufiger sagen: „Kauf das teurere Produkt, dann hast du etwsas Ordentliches.“ So etwas hört man heute nicht mehr, denn ich habe viele schlechte Erfahrungen mit teuren Produkten gemacht und viele gute mit billigen.

Zudem lernen ja auch Menschen dazu und werden mit der Zeit immer weniger anfällig für die Tricks der Werbeindustrie. Vor wenigen Jahren boomte zumBeispiel Facebook-Marketing. Warum? Weil Kaufempfehlungen von Freunden deutlich vertrauenswürdiger sind als die teuerste Werbung der Welt. Doch die Nummer zieht mittlerweile auch nicht mehr so einfach. Da stößt jetzt auch das soziale Netzwerk an seine Grenzen.

Vor „dummen“ Entscheidungen schützt man sich am besten, wenn man Entscheidungen im Team bespricht und dort Listen mit Argumenten Pro und Contra erstellt. Damit werden die irrationalen Emotionen gut im Zaum gehalten.

Wer eignet sich als PHP-Entwickler?

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Die Rolle des PHP Entwicklers

Vor kurzem fragte mich ein guter Freund, was denn die Voraussetzungen seien, als Entwickler zu arbeiten. Seine Vorstellungen waren konkret, er bezog sich auf Webentwicklung.

Da ich selbst einen IT Hintergrund habe (IT Spezifikationen, Requirements Engineering) habe ich ihm ein paar Tipps gegeben, ob ein Studium / Ausbildung für ihn in Sinn käme. Ich hab selbst auch einen kleinen Entwickler-Hintergrund. Bis zurück zu Amiga Basic auf dem Amiga 500 (ich weiß, ich bin alt).

Ich empfahl ihm, grundsätzlich in die Richtung PHP Entwicklung zu gehen? Warum? PHP ist eine mächtige Skriptsprache, mit welcher man viele interessante Dinge tun kann, die über einfaches html hinausgehen. Praktisch alle Webhoster unterstützen PHP.

Grundsätzlich sollte ein Entwickler aber einige Eigenschaften mit sich bringen:

Die Fähigkeit analytisch zu denken sehe ich als absolut notwendig an. Programmcode abstrahiert die reale Welt und stellt sie regelbasiert dar anhand von Symbolen und deren Syntax.

Auch wenn man bestehenden Code verändert oder erweitert ist diese Fähigkeit wichtig, da andere Entwickler ein Problem anders gelöst haben, als ihr es getan hättet. Da heißt es, sich einarbeiten und reindenken zu können.

Wer Entwickler ist, sollte sich auf zwar auf einen Bereich spezialisieren, aber auch die Sprachen und Konzepte anderer Bereiche zumindest anschneiden. In der Webentwicklung ist neben PHP auch die Kenntnis in HTML5 wichtig. Auch CSS sind für das Design einer Webseite sinnvoll. Auch der Umgang mit Datenbanken ist notwendig, da Webseiten, die PHP verwenden oft auf einer Datenbank aufbauen.

Neben diesen technischen Anforderungen werden aber auch mehr und mehr die Soft-Skills wichtig. Die Zeiten, in denen ein Entwickler im stillen Kämmerlein vor sich hinwerkelte, sind vorbei. Auch einfache Webseiten werden in Teams in gemeinsamer Arbeit entwickelt. Gerade bei agilen Vorgehensweisen (SCRUM) ist beständige, tägliche Kommunikation und Austausch von Fortschritt und Erfahrung zwischen den Kollegen notwendige Voraussetzung für den Erfolg. Der Eigenbrötler hat da keine Chance mehr.

Meinem Freund habe ich empfohlen erst einmal ein Forum oder eine andere Seite über Webentwicklung zu besuchen und dort nach interessanten Projekten zu suchen. Einfach so ein Buch zu nehmen und theoretisch zu lernen, fand ich immer öde. Ich habe mir lieber Projekte gesucht (Ziel) und dann die notwendigen Techniken beigebracht (Programmiersprache, Framework) um das Projekt zu Ende zu führen. Dabei ist der Lerneffekt deutlich größer.

Ein Studium ist nicht notwendig, um ein erfolgreicher Entwickler zu werden, kann sich aber später bei Gehaltsverhandlungen als vorteilhaft herausstellen.

Obwohl ich selbst nicht den Weg des Entwicklers eingeschlagen habe, empfehle ich jungen Leuten, dies mal zu prüfen. Die Berufschancen sind sehr gut, um diese Chance nicht ausprobiert zu haben.

Stress reduzieren für Selbständige

Bedingt durch meine Trainertätigkeit kenne ich viele andere Selbständige  und Kleinunternehmer und tausche mich mit ihnen aus. Viele leiden unter Stress. Denn neben der Arbeit, die man für den Kunden macht, gibt es noch viele Tätigkeiten die einem nicht vergütet werden: Rechnungen schreiben, Angebote erstellen, Software updaten, mit Behörden oder Kunden telefonieren usw. Meine Lösung dafür war immer: Outsourcing. Das erspart einem vile Stress.

 

Outsourcing als Anti-Stress Medikament

Ich weiß, ich weiß, es klingt hart und es ist nicht gerade billig, aber alles, was ich an Arbeiten sinnlos finde und nicht gerne mache, das source ich aus.

Da wäre zum Beispiel das Putzen. Viele Selbständige, die von zu Hause aus arbeiten, putzen selber. Das spart ja Geld. Auf der anderen Seite geht aber Zeit für Arbeit verloren und das verursacht Stress. Da gebe ich lieber Geld für eine Reinigungskraft aus und in der Zeit mache ich dann Umsatz. Selbst wenn ich dadurch nur ein wenig mehr verdiene, ich reduziere mein Stresslevel.

Gleiches gilt für Telefongespräche. Andauernd rufen irgendwelche Leute an, die einem etwas verkaufen wollen, oder die Fragen haben. Bei vielen Kleinunternehmern sind die Personalkapazitäten auf Kante genäht. Es lohnt sich nicht für so etwas Arbeitszeit zu vergeuden. Stattdessen kann man sich eine Art Backoffice mieten oder einen Telefon-Service mieten. Dort sitzen dann Leute, die bekommen die Anrufe einfach weitergeleitet und melden sich dann mit dem Namen eines jeden, beliebigen Unternehmens. Sie nehmen Terminanfragen entgegen, können auch viele Probleme schon am Telefon lösen und fangen somit bestimmt 80-90% der Anrufe so ab, dass keine Weiterleitung mehr notwendig ist. Auch das kostet Geld, aber es reduziert das schlechte Gefühl, dass man seine Zeit mit sinnlosem Kram vergeudet.

Und so geht diese Liste immer weiter. Rechnungen schreiben ist das eine. Aber die Buchhaltung kann man durchaus in die vertrauensvollen Hände eines Steuerberaters geben. Das kostet auch nicht die Welt und dann hat man zumindest die Gewissheit, dass bei der Erstellung alles richtig gemacht wird.

Man darf sich bei dieser Rechnung nicht zu sehr auf die Zahlen versteifen. Es geht hier mehr um Emotionen. Viele Selbständige, die nicht gerade mit einem Stundensatz von 300,- EUR arbeiten, verdienen mit ihrer Arbeit gerade so viel, dass sie über die Runden kommen. Hinzu kommen all die vielen Stunden, in denen man nicht mit dem Kunden arbeitet. Wenn sich das alles summiert, dann hat man oft das Gefühl von der Arbeit erdrückt zu werden. Nimmt das Überhand und wird daraus ein Dauerzustand, dann entsteht Stress. Der wiederm macht auf Dauer krank.

Daher sollte man gut überlegen, ob man wirklich alles selber machen muss, oder ob man manches lieber abgibt, selbst wenn es Geld kostet. Denn die Gesundheit geht vor und die hat man nur einmal im Leben.

So wichtig ist Selbstverwirklichung für die Seele

Für manche Menschen besteht das Leben nur aus Arbeit und Pflichterfüllung. Man hat einen Beruf erlernt und diesen übt man dann aus. Doch was, wenn es keine Freude macht? Was wenn jeder Tag so zäh ist wie brei und es morgens Mühe macht aus dem Bett zu steigen und sich aufzuraffen? Spätestens dann wird es Zeit für die Suche nach der Selbstverwirklichung. Endlich das tun, was einen glücklich macht.

 

Warum Arbeit krank machen kann

Eine Therapeutin erzählte mir einmal, dass bei ihr in der Praxis Jungendliche mit Problemen die Hauptkundschaft stellen. Von diesen gibt es zwei Gruppen:

  • bildungsferne Haushalte
  • bildungsnahe Haushalte

Dazu erzählte sie, dass die aus bildungsfernen Haushalten mehr dauz tendieren ihre negativen Gefühle über Gewalt auszudrücken, weil sie keine Selbkontrolle haben.

Die aus den gebildeteren Haushalten neigen mehr dazu in Depression zu verfallen. Der Grund dafür ist, dass sie Wünsche und Bedürfnisse haben, die für sie unerfüllbar sind. Da sie aber über eine gut geschulte Selbstkontrolle verfügen, versinken sie Schritt für Schritt in einen quasi Trauerzustand.

Genau das ist es, was viele von uns in der Arbeit erleben. Wir beherrschen uns, wir verleugnen uns, wir schlucken alles runter. Viele meinen irgendwann platzen die Menschen förmlich – kann sein. Aber im Normalfall ist es eher so, dass sie innerlich kollabieren und in die Depression abgleiten. Man nennt es im Berufsleben Burnout, damit es nicht so drastisch klingt.

 

Selbstverwirklichung – ein Quell der Lebensfreude

Jeder, dem dieses Schicksal drohen könnte, dem kann ich nur raten in seinem Leben die Selbstverwirklichung zu forcieren. Der eine sucht sich vielleicht ein neues Hobbys, wie die Imkerei oder einen Schrebergarten. Der andere beginnt mit einem Nebenjob oder einer Teilselbständigkeit, zum Beispiel als Trainer, Moderator, Heilpraktiker, Event DJane oder was auch immer.

Wichtig ist nur, dass Sie etwas finden, was zu Ihnen passt und sie glücklick macht. Denn wenn man wirklich den ganzen Tag das macht, was einem gefällt, dann nimmt man die Arbeit nicht als Arbeit wahr, sondern eher als Hobby. Sie gelangen dadurch in den sogenannten Flow-Zustand, bei dem sich im Prinzip ein lang anhaltendes Glücksgefühl einstellen wird.

 

Selbstverwirklichung – ein Privileg der Reichen?

Leider ist es aber häufig so, dass das Privileg eines Job-Wechsels nur hoch gebildeten Menschen und Akademikern zufällt. Es gab zum Beispiel diesen häufig zitierten Fall, wo ein Herzchirurg den Job an den Nagel gehängt hat, weil er als Kind LKW und Bus fahren wollte. In die umgekehrte Richtung funktioniert das leider nicht.

Daher muss man leider immer im Hinterkopf haben, dass Freude das eine ist, aber den Lebensunterhalt muss man doch bestreiten. Also komplett als Aussteiger zu leben ist auch keine Lösung, denn dann kommen neue Probleme der Geldnot auf einen zu, die das Glück wieder zerstören würden.

Warum Persönlichkeitstests so wichtig sind

Ich denke es ist für niemanden hier die ganz große Erkenntnis, dass menschliche Wahrnehmung nicht immer objektiv, fair und gerecht ist. Die wichtigste Frage ist eher, wie sehr die Selbstwahrnehmung wirklich schief läuft und wie sehr wir uns der Diskrepanz zwischen Selbstbild und Fremdbild bewusst werden können.

 

Was alles unser Selbstbild verzerrt

Die buddhistische und daoistische Philosophie hat schon vor über zweitausend Jahren erkannt, dass wir uns selber betrügen. Daher lautet auch einer ihrer Grundregeln, dass man nichts beurteilen soll, sondern die Dinge einfach wahrnimmt – indem man sie völlig unbewertet realisiert. Diese Art der Denke hilft auf jeden Fall schon mal ein neutraleres Bild von sich zu bekommen. Sehr abstrakt und schwierig umzusetzen. Dazu ist viel Meditation notwendig.

Dale Carnegie hat in seinem Buch mit dem Titel „Wie man Freunde gewinnt“ das komplette Problem menschlicher Selbsttäuschung schon eher praxisnah dargelegt. Das erste Kapitel beginnt damit, dass er aufzählt, wie einige Schwerverbrecher die Welt gesehen haben. Al Capone, einer der bekanntesten Gangster der Prohibitionszeit hat sich zum Beispiel für einen Wohltäter gehalten, der etwas Gutes für die Gesellschaft macht. Darauf dann die Frage: Wenn sich solche bösen Menschen schon für gut halten, wie sehen sich dann völlig normale Menschen?

Sicher, es kann natürlich sein, dass normale Menschen viel mehr reflektieren als solche Gangster, aber das Prinzip ist klar: Wir alle halten uns immer für fair und gerecht – böse und intrigant sind immer die anderen.

Carnegie schlägt als Lösung dafür vor, dass man den Menschen ihre kleinen Fehler verzeiht und diese einfach ignoriert. Ihnen quasi immer nach dem Mund redet, dann werden wir von allen geliebt werden. Ob das immer zielführend ist….

Etwas wissenschaftlicher gesehen, gibt es da eine Reihe von gut dokumentierten Wahrnehmungsfehlern. Psychologen haben festgestellt, dass es immer die gleichen Muster sind, die unsere Interpretation der Umstände prägen. Nur um einige zu nennen:

  • Halo Effekt
  • Primacy Effekt
  • selektive Wahrnehmung
  • logische Fehler
  • Kontrastfehler
  • Vorurteile
  • usw.

Es scheint also so zu sein, dass wir Menschen instinktiv Mechanismen im Gehirn haben, die dafür sorgen, dass wir nicht zu viel über die Dinge nachdenken. Denn das kostet Energie und das Gehirn will seine Ressourcen schonen. Es wurde in einer Zeit entwickelt, in der Nahrung knapp war und wir Menschen mit minimalen Mitteln auskommen mussten. Solche fehlerhaften Denkmuster helfen uns dabei die Welt einzuordnen und sie „helfen“ uns dabei uns nicht permanent selbstkritisch zu hinterfragen. Denn das würde unsere Psyche in einen permanenten Krisenzustand versetzen.

Das Resultat: die dümmsten und beschränktesten Menschen der Welt sind immer die, die mit sich am allermeisten zufrieden sind. Schuld an Problemen, sind immer die anderen. Diese Menschenmenge lässt sich auch mit dem Synonym „Trump-Wähler“ zusammenfassen.

Als letztes wäre da noch Sigmund Freud und eine ganze Reihe unbewusster Verdrängungsmechanismen. Diese sind viel tückischer als die Wahrnehmungsfehler, denn sie steuern unser Verhalten durch die Hintertür, ohne dass wir es merken:

  • Verdrängung
  • Verleugnung
  • Rationalisierung
  • Reaktionsbildung
  • Intellektualisierung
  • Verschiebung
  • …. hier die Liste… mit den Beschreibungen

Ein fiktives Beispiel für Reaktionsbildung:

Mein Chef behandelt mich wie Dreck und ich hasse ihn. Da ich meinen Hass nicht leben kann, behandle ich ihn zuvorkommend und mit ausgesuchter Höflichkeit. Zu Hause lache ich mir dann ins Fäustchen und denke mir: „Haha, wenn der Idiot wüsste, wie sehr ich ihn hasse. Den führe ich ja sowas von an der Nase herum.“ Das gibt mir ein Gefühl der Überlegenheit und lässt meine Psyche vergessen, dass ich in einer Situation stecke, in der ich in Wirklichkeit das ärmste Schwein auf der Welt bin.

 

Wie man sich von diesen Fehlern befreit

Wer diese ganzen Mechanismen kennt und sich der Konsequenzen bewusst ist, der kann diese Fehler ablegen und die Dinge so sehen wie sie sind. Dafür muss man seine Persönlichkeit reflektieren, permanent und mit Hilfe von Extern. Nicht umsonst wird man beim Führungskräfte Coaching von allen Richtungen durchleuchtet und daraufhin geschult nicht die Welt den eigenen Vorstellungen anzupassen, sondern sich den Realitäten zu stellen. Denn wer sich immer nur von Wunschdenken leiten lässt, der ist nicht in der Lage eine Firma zu führen. Bzw. bedingt. Siehe die Geschichte von Max Grundig – ein typischer Patriarch, der sein Unternehmen zugrunde gerichtet hat, weil er immer dachte, dass er alles besser weiß und die Welt sich schon irgendwie seinem Willen beugen wird.

Die Realität ist manchmal hart zu ertragen, aber nur wer sich ihnen stellt, der lernt dazu und entwickelt sich weiter. So wird man zu einer echten, kultivierten und respektierten Persönlichkeit.

So funktioniert Tierkommunikation

Ein Haustier zu besitzen ist für Menschen eine Herzensangelegenheit. Oft bauen sie eine sehr liebevolle und emotionale Beziehung zu ihren geliebten Tieren auf. Nicht selten gelten sie als vollwertige Familienmitglieder, die von allen verwöhnt werden. Daher ist es für die Besitzer häufig ein emotionales Bedürfnis, ihre lieben Kameraden besser verstehen zu können. Möglich wird das mit Hilfe der Tierkommunikation.

Was ist Tierkommunikation?

Bei der Tierkommunikation geht es darum, eine Verbindung zum Tier zu erschaffen, die über die üblichen Sinne hinausgeht. Man spricht in dem Fall von Telepathie, aber eigentlich ist es eine Abwandlung der nonverbalen Kommunikation.

Es gab Zeiten, da konnten auch die Menschen nicht sprechen. Dennoch gab es Wege, um sich zu verständigen. Dies geschah eben mit Hilfe der Körpersprache und von einfachen Lauten. Dafür war ein feines Gespür notwendig. Diesen Instinkt haben wir Menschen im Laufe der letzten Jahrtausende etwas verkümmern lassen.

Hilfreich dabei sind die sogenannten Spiegelneuronen. Diese Zellen im Gehirn haben den Effekt, dass wir bei uns beim Betrachten einer Aktivität bei anderen, genau die Bereiche im Gehirn aktiv werden, die dafür notwending sind, um diese Tätigkeit auszuüben. Das bedeutet: wenn man(n) im Fernsehen ein Fußballspiel anschaut, dann hat man oft dabei das Gefühl mit dabei zu sein. Durch das Zuschauen rattert in unserem Gehirn tatsächlich der Teil des Gehirns, den wir bräuchten, wenn wir selber spielen würden.

Man sagt, die Spiegelneuronen würden die Fähigkeit zur Empathie ermöglichen. Wir sehen andere Menschen oder Tiere an und die Neuronen sorgen dafür, dass wir ähnliche Gefühle empfinden. Auf diesen Effekt setzt die Tierkommunikation.

Besitzer von Haustieren sollen also ihre Sinne schärfen und ihre Wahrnehmung verbessern.

Tierkommuniaktion lernen

Manche Ausbilder für Tierkommunikation vergleichen den Lernprozess mit Meditation oder Yoga. Wer mit einer offenen Einstellung an das Thema herangeht, der wird die Signale der Tiere leichter verstehen. Wer dagegen streng rational eingestellt ist, und jegliche Erfahrung ablehnt, die nicht mit den 5 Sinnen sofort und unmittelbar erfahrbar ist, der wird es schwerer haben. Hilfreich ist es, wenn man dafür das Wort Telepathie ignoriert und einfach daran fethält, dass wir Menschen Körpersprache instinktiv gut verstehen.

Die Ausbildung für Tierkommunikation ist nicht staatlich oder behördlich geregelt. Sie erfolgt meist über private Anbieter. Daher ist es hilfreich sie bei jemandem zu absolvieren, dessen Dienste man bereits als Kunde in Anspruch genommen hat. Denn wer als Kunde zufrieden war, der kauft dann keine Katze im Sack, sondern weiß, dass er in den richtigen Händen ist.