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Wie man heute Stelleanzeigen richtig gestaltet

Wir leben in Zeiten des Fachkräftemangels und des demografischen Wandels. Zahlreiche Unternehmen klagen schon jetzt über eine hohe Anzahl an unbesetzten Stellen. Das Schlimmste ist, es ist erst der Anfang. Wie kann man sich als Unternehmer heute noch die passenden Mitarbeiter sichern, auf einem Markt der von Arbeitnehmern dominiert wird?

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Psychische Folgen der Langzeitarbeitslosigkeit

Wenn man sich die Leute bei einer Ansprache auf Stammtischniveau anhört, wie sie über Hartz-IV-Empfänger und Langzeitarbeitslose reden, dann könnte man meinen, dass es eine Art bezahlter Urlaub für die meisten ist. Das könnte vielleicht daran liegen, dass bestimmte Privatsender und Zeitungen immer wieder einen Menschentypus zeigen, auf den diese Klischees zutreffen. Dadurch verankert sich das Bild in den Köpfen der Leute und das Urteil steht dann für immer fest. Doch wie ist es wirklich, wenn man lange Zeit keine Arbeit hat?

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Manager Coaching für mehr Erfolg im Beruf

Als Manager der unteren und mittleren Ebene hat man es nicht leicht. Von unten und von oben möchten alle ihre Interessen durchsetzen und man kämpft in beide Richtungen. Selbst wenn man irgendwann ganz oben ankommt, dann werden die Probleme nicht weniger, sondern nur anders. Denn in den Top-Etagen ist man oft damit beschäftigt Angriffe auf die eigene Person abzuwehren und die Ansprüche von Kapitalgebern und Investoren zufrieden zu stellen. Solche Situationen können stark belasten. Hier kann ein Coach weiterhelfen.

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Wie Kleidung die Gefühle beeinflusst

Gute Kleidung beeinflusst unsere Gefühle und die der anderen deutlich mehr als wir denken. Von vielen Frauen habe ich schon gehört, welchen positiven Einfluss ihre Kleidung auf ihr Wohlbefinden hat. Eine Kollegin sagte mir, dass man sich als Frau in Stöckelschuhen mit hohem Absatz deutlich selbstbewusster fühlt als in flachen. Mir war das vorher nicht ganz so deutlich bewusst, da mir diese Perspektive nicht so bekannt ist. Aber eins ist mir aufgefallen, nachdem ich vom Studium in den Beruf übergegangen bin. „Wie Kleidung die Gefühle beeinflusst“ weiterlesen

Glücklich sein mit der eigenen Arbeit

Viele Menschen rackern sich in ihren Jobs ab und sind dabei fast über ihr gesamtes Arbeitsleben unglücklich. Sie unterdrücken ihre Gefühle immer dann, wenn sie ja sagen, aber eigentlich mal wieder Nein sagen sollten. Sie gehen Tätigkeiten nach, die sie hassen oder sie zumindest langweilen. Irgendwann ist es klar, da muss es einfach knallen. Depression und Burnout sind die Folge. Wie lässt sich das verhindern?

 

Tätigkeiten finden, die Spaß machen

Ich habe schon oft gehört, dass Angestellte aus hohen Positionen irgendwann den Stress nicht mehr ertragen und dann orientieren sie sich beruflich um. Meist sehnt es sie danach, mit ihrer Arbeit etwas Produktives zu machen. Etwas, wo man am Ende des Tages sagen kann: „Da habe ich etwas materielles erschaffen.“In den Medien kursierte mal eine Story, dass ein Manager kurz davor stand zusammenzubrechen. Sein Psychologe fragte ihn, was ihn denn wirklich glücklich mache? Da erinnerte er sich an seine Kindheit und wurde sich bewusst, dass er immer dann am meisten Spaß an der Arbeit hatte, wenn es darum ging Wände zu streichen. Das hatte er oft getan, als er im Studium bei seinem Onkel im Betrieb ausgeholfen hatte, um sich etwas dazuzuverdienen.

Also kaufte er sich ein Farbsprühgerät und betätigte sich quasi von einem Tag auf den anderen als Maler bzw. Lackierer. Er suchte sich einen Job, wo er quasi von morgens bis abends einfach nur Malern konnte. Keine harten Entscheidungen treffen, keine Probleme mit Mobbing und Konkurrenzkampf. Nichts dergleichen. Einfach nur eine Wand nach der anderen streichen – das war das Ziel. Er sagte immer, die Arbeit habe etwas meditatives und sie tat ihm gug. Sein Gemüt wurde mit der Zeit immer ruhiger.

Zu Hause war er vorher immer wieder aggressiv und leicht reizbar. Doch mit der Zeit veränderte sich alles. Der Geduldsfaden wurde immer länger und die Streitereien wurden immer weniger. Der Teufelskreis wurde damit behoben. Weniger Stress führte auch zu weniger Streit. Vorher hatte er immer das Gefühl, dass er von allen Seiten nur angefeindet wird. Von der Arbeit und der Familie. Jetzt war ihm klar, dass das eine die Ursache und Wirkung für das jeweils andere zugleich waren. Man muss also nicht immer ins Kloster gehen und seine Persönlichkeit komplett ändern, um einen erfolgreichen Cut zu machen. Indem er das Schlechte aus seinem Leben entfernte, ist einfach das Gute übrig geblieben und auf diese Art wurde er deutlich glücklicher.

Bedauerlicherweise funktioniert diese Verwandlung leider nur, wenn man von „oben“ in der Gesellschaft nach „unten“ wechselt. Der Malermeister kann nicht von einem Tag auf den anderen aufhören und dann als Manager arbeiten. Daher gehört zu diesen alles-glitzert-gold-heile-welt-Geschichten immer eine Portion Skepsis. Dennoch lässt sich festhalten: versuche im Leben Tätigkeiten zu vermeiden, die dich unglücklich machen. Dann bist du schon viel weiter als die meisten anderen.

Wie Emotionen die Kaufentscheidungen beeinflussen

Wir alle halten uns für rationale Wesen, die Entscheidungen logisch treffen und immer mit klarem Kopf an Sachen herangehen. Doch weit gefehlt. Geht es zum Beispiel nach der Psychoanalyse von Sigmund Freud, dann sieht es so aus, als ob unsere Emotionen schon längst eine Entscheidung getroffen haben und unsere Ratio konstruiert dann im Nachhinein noch einen logischen Grund dazu, damit wir unsere hohe Meinung von uns selbst nicht ins Wanken bringen. Sind wir daher Sklaven unserer Emotionen? Mitnichten! Ich zeige, wie das Gehirn funktioniert und wie man bessere Kaufentscheidungen trifft.

 

Wie Emotionen uns beim Kauf manipulieren

Die Erfahrung zeigt, dass wir immer nur da rational handeln können, wo wir über ausreichend Kenntnisse verfügen. Wenn ich zum Beispiel eine Geldanlage beurteilen soll, dann kann ich das als Finanzexperte problemlos machen. Dort rechne ich einfach durch und suche das Beste aus. Andere Leute können das nicht. Daher hören sie auf ihr Bauchgefühl und werden häufig gnadenlos abgezockt.

In Finanzen kenne ich mich also aus. Daher passiert mir das dort nicht. Aber nehmen wir man an, es geht um etwas, dass ich neulich brauchte: einen Flachsauger für meinen Gartenteich. Ich habe keine Ahnung, welches Produkt und welcher Anbieter gut sind. Denn in dem Bereich kenne ich mich nicht mal minimal aus. Und dann ging es auch bei mir los. Der Verstand versucht nach irgendeinem Strohhalm zu greifen, der sich bietet. Und dann lässt das Gehirn die Emotionen rattern über all die Impressionen, die es über das Thema bisher gesammelt hat:

    • Ist der Verkäufer vertrauenswürdig und sympathisch?
    • Kenne ich die eine Marke mehr als die andere?
    • Hat eine Marke ein besseres Image als die andere?
    • Welches Produkt sieht besser aus?
    • Welches Produkt ist billiger?
    • Bedeutet teurer auch besser?

Lauter solche Dinge spielen sich dann im Gehirn ab und am Ende kommt eine Entscheidung zustande. Vermutlich würde die gleiche Situation an einem anderen Tag, zu einem anderen Ergebnis führen. Schon daran zeigt sich, wie unlogisch wir Menschen häufig handeln.

Genau diese unbewusst ablaufenden Prozesse versuchen die Hersteller gezielt zu bearbeiten und zu manipulieren. Das gelingt häfig auch, so dass sich bestimmte Trends in der Denke der Menschen abzeichnen und auch mal ändern. Früher hörte ich Leute häufiger sagen: „Kauf das teurere Produkt, dann hast du etwsas Ordentliches.“ So etwas hört man heute nicht mehr, denn ich habe viele schlechte Erfahrungen mit teuren Produkten gemacht und viele gute mit billigen.

Zudem lernen ja auch Menschen dazu und werden mit der Zeit immer weniger anfällig für die Tricks der Werbeindustrie. Vor wenigen Jahren boomte zumBeispiel Facebook-Marketing. Warum? Weil Kaufempfehlungen von Freunden deutlich vertrauenswürdiger sind als die teuerste Werbung der Welt. Doch die Nummer zieht mittlerweile auch nicht mehr so einfach. Da stößt jetzt auch das soziale Netzwerk an seine Grenzen.

Vor „dummen“ Entscheidungen schützt man sich am besten, wenn man Entscheidungen im Team bespricht und dort Listen mit Argumenten Pro und Contra erstellt. Damit werden die irrationalen Emotionen gut im Zaum gehalten.

Wer eignet sich als PHP-Entwickler?

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Die Rolle des PHP Entwicklers

Vor kurzem fragte mich ein guter Freund, was denn die Voraussetzungen seien, als Entwickler zu arbeiten. Seine Vorstellungen waren konkret, er bezog sich auf Webentwicklung.

Da ich selbst einen IT Hintergrund habe (IT Spezifikationen, Requirements Engineering) habe ich ihm ein paar Tipps gegeben, ob ein Studium / Ausbildung für ihn in Sinn käme. Ich hab selbst auch einen kleinen Entwickler-Hintergrund. Bis zurück zu Amiga Basic auf dem Amiga 500 (ich weiß, ich bin alt).

Ich empfahl ihm, grundsätzlich in die Richtung PHP Entwicklung zu gehen? Warum? PHP ist eine mächtige Skriptsprache, mit welcher man viele interessante Dinge tun kann, die über einfaches html hinausgehen. Praktisch alle Webhoster unterstützen PHP.

Grundsätzlich sollte ein Entwickler aber einige Eigenschaften mit sich bringen:

Die Fähigkeit analytisch zu denken sehe ich als absolut notwendig an. Programmcode abstrahiert die reale Welt und stellt sie regelbasiert dar anhand von Symbolen und deren Syntax.

Auch wenn man bestehenden Code verändert oder erweitert ist diese Fähigkeit wichtig, da andere Entwickler ein Problem anders gelöst haben, als ihr es getan hättet. Da heißt es, sich einarbeiten und reindenken zu können.

Wer Entwickler ist, sollte sich auf zwar auf einen Bereich spezialisieren, aber auch die Sprachen und Konzepte anderer Bereiche zumindest anschneiden. In der Webentwicklung ist neben PHP auch die Kenntnis in HTML5 wichtig. Auch CSS sind für das Design einer Webseite sinnvoll. Auch der Umgang mit Datenbanken ist notwendig, da Webseiten, die PHP verwenden oft auf einer Datenbank aufbauen.

Neben diesen technischen Anforderungen werden aber auch mehr und mehr die Soft-Skills wichtig. Die Zeiten, in denen ein Entwickler im stillen Kämmerlein vor sich hinwerkelte, sind vorbei. Auch einfache Webseiten werden in Teams in gemeinsamer Arbeit entwickelt. Gerade bei agilen Vorgehensweisen (SCRUM) ist beständige, tägliche Kommunikation und Austausch von Fortschritt und Erfahrung zwischen den Kollegen notwendige Voraussetzung für den Erfolg. Der Eigenbrötler hat da keine Chance mehr.

Meinem Freund habe ich empfohlen erst einmal ein Forum oder eine andere Seite über Webentwicklung zu besuchen und dort nach interessanten Projekten zu suchen. Einfach so ein Buch zu nehmen und theoretisch zu lernen, fand ich immer öde. Ich habe mir lieber Projekte gesucht (Ziel) und dann die notwendigen Techniken beigebracht (Programmiersprache, Framework) um das Projekt zu Ende zu führen. Dabei ist der Lerneffekt deutlich größer.

Ein Studium ist nicht notwendig, um ein erfolgreicher Entwickler zu werden, kann sich aber später bei Gehaltsverhandlungen als vorteilhaft herausstellen.

Obwohl ich selbst nicht den Weg des Entwicklers eingeschlagen habe, empfehle ich jungen Leuten, dies mal zu prüfen. Die Berufschancen sind sehr gut, um diese Chance nicht ausprobiert zu haben.