Psychologische Hintergründe der Vertrauenswürdigkeit im Internet

Im Geschäftsleben wird man häufiger mit einer Situation konfrontiert, die kaum jemand von uns gerne erlebt. Wir sind für unser Unternehmen unterwegs. Wir treffen irgendwo fremde Menschen und beginnen freundlich mit ihnen zu reden. So will es die Knigge. Irgendwann wird daraus ein Verkaufsgespräch. Vielleicht weil wir etwas verkaufen möchten, vielleicht weil der andere Part verkaufen möchte. Aber irgendwie ist immer ein schales Gefühl dabei. Obwohl es im Business so ist, fehlt das Vertrauen. Es fehlt deshalb, weil wir mittlerweile wissen, dass Small Talk als Einleitung dafür dient Emotionen zu beeinflussen. Wo jedoch kein Vertrauen, da kein Umsatz. Vor dem gleichen Problem steht man auch als Webmaster oder als Online Marketing Agentur. Wie das notwendige Vertrauen im Web schaffen?

Vertrauen im Internet aufzubauen ist eine umfangreiche Aufgabe. Menschen reagieren auf die unterschiedlichsten, subjektiven Signale – meist unterbewusst. Ein kleines Manko, und sie wechseln in den Fluchtmodus. Hier einige Faktoren, mit denen Sie im Web ein besseres Verhältnis zu ihrer Zielgruppe aufbauen. Selbst dann, wenn sie eine kostenlose Websites nutzen, funktionieren diese Maßnahmen ganz hervorragend.

Social Proof beweisen – klar und erkennbar

Der wohl wichtigste Schritt ist es auf der Webseite Signale für Social Proof zu zeigen. Social Proof – das sind Anzeichen dafür, dass Ihre Firma in der Gesellschaft ein großes Vertrauen genießt. Hilfreich hierfür sind:

Sichtbare Referenzen von namhaften Firmen oder Empfehlungen von Kunden, die sich bei Ihnen bedanken. Sie lassen sich problemlos als kleine Snippets zwischen dem Content einfügen – als Bild. Referenzen sind auch deshalb wertvoll, weil sie ein Zeugnis für jahrelange Erfahrung sind.

Zeigen Sie Ausschnitte aus Kundenrezensionen.

Auftritte in sozialen Medien, bei denen Sie größtmögliche Transparenz in das Innere der Firma zeigen.

Zertifikate auf Ihrer Webseite, mit denen Sie klar zeigen, dass alles rechtens ist. Da wäre zum Beispiel das Trusted Store Siegel für den Online Shop.

Psychologische Bestimmungsfaktoren

In jedem menschlichen Kopf gibt es eine Art Skala. Diese bewertet jedes Produkt und jedes Unternehmen, das wir kennen. Dabei spielen so viele Dinge eine Rolle, dass dieser Beitrag ewig gehen könnte. Der am meisten bedeutsame Faktor ist jedoch, dass Vertrauen immer dann entsteht, wenn man als Freund eines Freundes wahrgenommen wird. Das heißt, wenn die Empfehlungen von Menschen kommen, denen die Zielgruppe besonders vertraut oder die sie mag. Dann liegt der Score immer am höchsten.

Für solche Situationen suchen Marketing Firmen nach Influencern. Das sind Personen, die sich über Jahre eine bestimmte Bekanntheit bei ihren Fans aufgebaut haben. Nicht umsonst grassiert diese Form des Marketing geradezu. Und dies war auch der Grund, warum am Anfang Facebook Anzeigen so gut funktionierten. Weil in dem neuen Netzwerk Freunde ihren Freunden etwas empfohlen haben. Mittlerweile verändert sich das auch wieder. Wie so oft, haben die Menschen gemerkt, dass man auch Empfehlungen aus dem Freundeskreis nicht immer Vertrauen schenken kann. Zudem misstrauen viele Bürger grundsätzlich dem, was in den sozialen Medien passiert.

Fazit

Als Fazit lässt sich die Erkenntnis gewinnen, dass Vertrauen über verschiedene Wege aufgebaut werden muss. Nutzen Sie dafür am besten so viele Elemente des Social Proof, wie es ihnen möglich ist, anstatt alles auf eine Karte zu setzen.