Warum Urlaub die Produktivität erhöht

Viele glauben, nur produktiv zu sein, wenn sie viel arbeiten. Da werden Überstunden geschoben, Mittagspausen durchgearbeitet und Nachtschichten eingelegt. Es gibt durchaus Gründe, einmal etwas mehr zu machen, aber dies sollte die absolute Ausnahme sein.

Der Grund dafür ist nicht Faulheit, sondern im Gegenteil: Wer Auszeiten in seinem Leben einplant wird am Ende produktiver und kreativer sein. Gerade bei geistigen Tätigkeiten ist dieser Effekt sehr gut nachweisbar.

Wer zum Beispiel in einer Marketing-Agentur tätig ist und sich einen gelungenen Werbespruch ausdenken soll, der wird nicht durch ein Mehr an Arbeit Erfolg haben. Er muss nur diesen einen Werbespruch finden. Das wird er nur erreichen, wenn Körper und Geist ausgeruht und voll einsatzbereit sind.

Vor allem Urlaube helfen, Abstand vom Arbeitsalltag zu gewinnen und seine Produktivität zu steigern.

Welche Möglichkeiten gibt es, seinen Urlaub zu verbringen und dabei möglichst gut seine Batterien wieder aufzuladen?

Eine Möglichkeit ist Timesharing Urlaub. Bei diesem Modell bekommt der Kunde ein bis zu lebenslanges Wohnrecht in einer Ferienunterkunft. Die Ferienunterkunft wird dabei mit anderen Kunden geteilt, welche diese aber zu anderen Zeiträumen bewohnen. Dadurch, dass sich die Zeiträume nicht überschneiden, hat der Kunden den Vorteil einer eigenen Ferienwohnung ohne aber die gesamten Kosten tragen zu müssen. Im Vergleich zum sonst üblichen Ferienhaus, welches der Urlauber alleine kauft und dann doch nur wenige Wochen im Jahr bewohnt, ist das eine durchaus attraktive Methode, Kosten und Nutzen zu optimieren.

Bei manchen Modellen ist es auch möglich, sein Wohnrecht mit anderen zu tauschen, die ebenfalls eine Ferienimmobilie nach diesem System bewohnen. Dadurch wird dem Problem begegnet, dass man auch einmal an einem anderen Ort Urlaub machen möchte.

Ein bekannter europäischer Unternehmer, der sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat, vor allem in der Dominikanischen Republik, ist Markus Wischenbart.

Wichtig bei so einem Urlaub ist es, tatsächlich abzuschalten und nicht weiterzuarbeiten oder sich den nächsten (Urlaubs-)stress aufzuladen.

Wieviel Urlaub ist ideal?

Verstehen Sie mich nicht falsch: Wer den ganzen Tag faulenzt und meint, er müsse nur auf den genialen Gedankengang warten, der wird kann enttäuscht werden. Das Ziel sollte es sein, ein gesundes Maß zwischen Belastung und Entlastung zu finden.

Dies ist bei jeden Menschen anders. Ein guter Indikator ist Stagnation in seinem Beruf. Wer keine Lust mehr hat oder häufig Fehler produziert, der sollte ein oder zwei Schritte zurücktreten und zu sich selbst finden. Gerade dazu kann ein passender Urlaub, wie oben beschrieben, genau das richtige sein.

Zurück aus dem Urlaub ist die Kreativität wieder da, man kann mit neuem Tatendurst herausfordernden Aufgaben entgegensehen.

Aber Achtung: Übertreiben Sie es nicht, sondern denken Sie auch im Alltag an die notwendige Entspannung nach einem produktiven Arbeitstag. Wenn Sie das berücksichtigen werden Sie, auch wenn Sie weniger Zeit mit Arbeiten verbringen als zuvor, produktiver und vor allem glücklicher werden.