Category: Veränderung

  • Warum Karneval und Verkleidung der Seele gut tun kann

    Warum Karneval und Verkleidung der Seele gut tun kann

    Wir Menschen sind alle Teile vieler verschiedener Gruppen. Man unterscheidet zwischen primärer und sekundärer Gruppe. Den primären Gruppen treten wir nicht freiwillig bei, sondern dort wird man in der hinein geboren, wie die Familie. Oder Freunde, die man sich sucht. Sekundäre Gruppen dagegen sind welche, denen wir uns nicht immer entziehen können. Und solche, bei denen eher keine besondere emotionale Bindung vorhanden ist. Das wären dann die Schule, die Arbeit oder der Sportverein usw.

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  • Kinderpsychologie – Warum Gesellschaftsspiele so wichtig sind

    Kinderpsychologie – Warum Gesellschaftsspiele so wichtig sind

    Man sagt, es benötigt ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen. An dieser alten Weisheit ist etwas dran. Denn Kinder sozialisieren sich dadurch, das sie unzähligen anderen Menschen begegnen. Mit diesen reden, verhandeln, spielen, streiten sie. Sie erleben sich selbst in untergeordneten Rollen, aber auch mal auf Augenhöhe und sogar als die oder der “Große”. So finden sie ihren Platz in der Gesellschaft und entwickeln ein Verhalten, dass sie dazu befähigt mit der Umwelt klar zu kommen. Eine Sache, die dabei ungemein hilfreich sein kann, sind Gesellschaftsspiele. Sie vermitteln auf “engstem Raum” eine ganze Reihe solcher Fähigkeiten. Darunter sind welche für den Kopf und welche für die Sozialkompetenzen.

    Kindliche Entwicklung – einige Hintergründe

    Kinder sind in ihrer Entwicklung vom Instinkt geprägt. Mutter Natur war da kompromisslos. Es ging früher ums nackte Überleben. Daher haben ganz kleine Kinder die Neigung ihre Geschwister zu bekämpfen, alles haben zu wollen und sind der Ansicht die Welt würde sich nur um sie drehen. Erst in späteren Jahren zeigen sich andere Instinkte, wie zum Beispiel den Zusammenhalt unter Geschwistern zu fördern, um gegen die Außenwelt zu bestehen.

    Allerdings würde ein Ausleben dieser Instinkte dazu führen, dass wir uns alle gegenseitig nur totschlagen. So, wie es in der Urzeit auch der Fall war. Daher ist es die Aufgabe der Erziehung den Kleinen Verhaltensweisen beizubringen, mit denen sie in der aktuellen Umwelt zurechtkommen.

    In diesem Zusammenhang sind Gesellschaftsspiele äußerst hilfreich. Sie vermitteln neben dem reinen Spielspaß eine ganze Reihe solcher Fähigkeiten.

    Kinder – das lernen sie durch Gesellschaftsspiele

    Die Liste der Lerninhalte würde vermutlich diesen Blog sprengen. Daher nur die wichtigsten:

    Ein Spiel läuft nach Regeln ab. Genauso, wie das Leben in der Gesellschaft. Wenn Kinder ein Gesellschaftsspiel spielen, dann entwickeln sie ein Verständnis dafür, dass die Dinge nach einem festen Plan ablaufen und dass sie sich an die Vorgaben halten müssen, weil das große Ganze ansonsten nicht funktioniert. Diese Disziplin und das Verständnis dafür sind eins zu eins das, was später den Respekt vor Gesetz und Ordnung bedeuten.

    Grundsätzlich verlieren alle Menschen nicht gerne. Bei einem Gesellschaftsspiel zu verlieren ist für all jene eine Katastrophe, die denken dass sich die Welt nur um sie dreht. Niederlagen sind für die Winzlinge zuerst etwas ganz Schlimmes. Doch mit Hilfe der Gesellschaftsspiele lernen sie damit umzugehen. Sie lernen, dass es Grenzen der eigenen Macht gibt und dass man nicht immer gewinnen kann. Diese Lektion ist wohl eine der wichtigsten im Leben.

    Des Weiteren ist festzustellen, dass die Angst vor dem Verlieren dazu führt, dass manche von ihnen beginnen zu mogeln. Dass das nicht toleriert werden kann ist sicherlich klar. Sie werden zum einen dafür sanktioniert. Zum anderen werden sie die Erfahrung machen, dass ihre Freunde nicht mehr mit ihnen spielen wollen, wenn das regelmäßig passiert. Dann erkennen sie selbst, welche Konsequenzen Lug und Betrug mit sich bringen und dass dadurch das harmonische Zusammensein scheitert.

    Wichtig zu nennen ist auch die Tatsache, dass Gesellschaftsspiele und Brettspiele dazu beitragen die Gehirnleistung zu verbessern. Sie fördern die Auffassungsgabe und schulen das Denkvermögen.

    Fazit

    Gesellschaftsspiele gehören unbedingt dazu, wenn es darum geht Kinder zu erziehen und mit ihnen zu spielen. Sie leisten einen immensen Beitrag zu ihrer Entwicklung, sowohl in sozialer Hinsicht, als auch bezüglich der kognitiven Leistungsfähigkeit.

  • Der Erfolgsfaktor bei der Digitalisierung – der Mensch

    Der Erfolgsfaktor bei der Digitalisierung – der Mensch

    Die Transformation von einem „analogen Unternehmen“ hin zu einem digitalen ist gar nicht so einfach. Es beinhaltet nicht nur die neueste Hard- und Software. Entscheidend für eine erfolgreiche Digitalisierung und eine digitale Transformation ist der Mensch. Der Mitarbeiter steht im Zentrum des Geschehens. Er sollte mitgenommen, ernstgenommen und entsprechend gefördert werden. Letztendlich ist der Mitarbeiter derjenige, der die neue Hard- und Software einsetzen und Agilität leben soll. (more…)

  • Was hilft gegen Symptome der Perimenopause

    Was hilft gegen Symptome der Perimenopause

    Frauen haben es nicht leicht mit ihrem Körper. Sie sind im Verlaufe ihres Lebens immer wieder starken Hormonschwankungen ausgesetzt. Eine dieser Phasen im Leben ist vielen unbekannt. Es ist die Perimenopause. Sie ist der Zeitraum der einige Jahre vor dem Ende der letzten Regelblutung beginnt. Also unmittelbar vor dem Start der Wechseljahre. Die Perimenopause bringt zahlreiche Beschwerden mit sich. Für diese haben Mediziner einige Tipps gefunden, um sie besser in den Griff zu bekommen.

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  • So wichtig ist Selbstverwirklichung für die Seele

    So wichtig ist Selbstverwirklichung für die Seele

    Für manche Menschen besteht das Leben nur aus Arbeit und Pflichterfüllung. Man hat einen Beruf erlernt und diesen übt man dann aus. Doch was, wenn es keine Freude macht? Was wenn jeder Tag so zäh ist wie brei und es morgens Mühe macht aus dem Bett zu steigen und sich aufzuraffen? Spätestens dann wird es Zeit für die Suche nach der Selbstverwirklichung. Endlich das tun, was einen glücklich macht.

     

    Warum Arbeit krank machen kann

    Eine Therapeutin erzählte mir einmal, dass bei ihr in der Praxis Jungendliche mit Problemen die Hauptkundschaft stellen. Von diesen gibt es zwei Gruppen:

    • bildungsferne Haushalte
    • bildungsnahe Haushalte

    Dazu erzählte sie, dass die aus bildungsfernen Haushalten mehr dazu tendieren ihre negativen Gefühle über Gewalt auszudrücken, weil sie keine Selbkontrolle haben.

    Die aus den gebildeteren Haushalten neigen mehr dazu in Depression zu verfallen. Der Grund dafür ist, dass sie Wünsche und Bedürfnisse haben, die für sie unerfüllbar sind. Da sie aber über eine gut geschulte Selbstkontrolle verfügen, versinken sie Schritt für Schritt in einen quasi Trauerzustand.

    Genau das ist es, was viele von uns in der Arbeit erleben. Wir beherrschen uns, wir verleugnen uns, wir schlucken alles runter. Viele meinen irgendwann platzen die Menschen förmlich – kann sein. Aber im Normalfall ist es eher so, dass sie innerlich kollabieren und in die Depression abgleiten. Man nennt es im Berufsleben Burnout, damit es nicht so drastisch klingt.

     

    Selbstverwirklichung – ein Quell der Lebensfreude

    Jeder, dem dieses Schicksal drohen könnte, dem kann ich nur raten in seinem Leben die Selbstverwirklichung zu forcieren. Der eine sucht sich vielleicht ein neues Hobbys, wie die Imkerei oder einen Schrebergarten. Denn für viele ist es eben das schönste, wenn sie sich nach getaner Arbeit an die Gartentische setzen und voller Stolz die Ergebnisse ihrer Arbeit bewundern. Allein der Anblick von Beeten, Blumen und Sträuchern löst intensive Glücksgefühle aus.

    Der andere beginnt mit einem Nebenjob oder einer Teilselbständigkeit, zum Beispiel als Trainer, Moderator, Heilpraktiker, Event DJane oder was auch immer.

    Wichtig ist nur, dass Sie etwas finden, was zu Ihnen passt und sie glücklick macht. Denn wenn man wirklich den ganzen Tag das macht, was einem gefällt, dann nimmt man die Arbeit nicht als Arbeit wahr, sondern eher als Hobby. Sie gelangen dadurch in den sogenannten Flow-Zustand, bei dem sich im Prinzip ein lang anhaltendes Glücksgefühl einstellen wird.

     

    Selbstverwirklichung – ein Privileg der Reichen?

    Leider ist es aber häufig so, dass das Privileg eines Job-Wechsels nur hoch gebildeten Menschen und Akademikern zufällt. Es gab zum Beispiel diesen häufig zitierten Fall, wo ein Herzchirurg den Job an den Nagel gehängt hat, weil er als Kind LKW und Bus fahren wollte. In die umgekehrte Richtung funktioniert das leider nicht.

    Daher muss man leider immer im Hinterkopf haben, dass Freude das eine ist, aber den Lebensunterhalt muss man doch bestreiten. Also komplett als Aussteiger zu leben ist auch keine Lösung, denn dann kommen neue Probleme der Geldnot auf einen zu, die das Glück wieder zerstören würden.